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CD-Player
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| Zum Glück
ist die CD-Technik mittlerweile so ausgereift, daß man hier eigentlich auch
Massenherstellern vertrauen könnte, ohne allzu großen Risiken ausgesetzt zu
sein - aber High End wäre nicht High End, gäbe es nicht geschulte Ohren und
alternative Klangphilosophien. |
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| Nicht
nur derjenige, der dem warmen Klang seiner gemütlich knisternden
Vinylsammlung hinterher trauert, sollte beim CD-Player-Kauf Vorsicht walten
lassen. Schließlich wird hier das aus nackten Nullen und Einsen bestehende
Rohmaterial in Musik verwandelt. Werden hier nur lustlos Tonsignale generiert,
vermag auch der Rest einer noch so hochwertigen Wiedergabekette keine Wunder
mehr zu vollbringen. |
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Glauben
Sie mir, auch bei CD-Spielern verbleiben die qualitativen Unterschiede
nicht jenseits des Hörbaren. Ich mußte selbst die bittere Pille schlucken, daß
die vermeintlichen Schwächen meiner Anlage keineswegs auf die räumlichen
Gegebenheiten zurückzuführen waren ... Ich lieh mir bei einem Kölner High
End-Fachhändler versuchsweise einen CD-Player aus und machte zu Hause den
direktestmöglichen Vergleich an meiner eigenen Kette. Um mir ein möglichst
unvoreingenommenes Bild machen zu können, nahm ich für den Test zwei
identische CDs (d.h. beide CDs waren digital erstellte Kopien eines Originals),
benutzte für beide Player vergleichbare Interconnect-Kabel und verglich schließlich
synchron.
Ich war schockiert. Endlich vermochte die Anlage zu musizieren! Man hörte, daß
zu einem Konzertflügel Holz gehört, daß Gitarren nicht nur aus Saiten und
einem Hals bestehen. Stimmen wurden plastisch und lebendig und erschienen
endlich mittig vor den Instrumenten. Die Soundstage war entschieden größer,
der Baß aufgelöster und die Höhenspitzen verloren ihre unnatürliche Schärfe. |
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| Die
Qualität der in einem CD-Player verwandten Bauteile darf nicht
unterschätzt werden. Nicht immer geben sich modellübergreifend D/A Wandler von
Crystal und Burr-Brown die Hand, und wo Standard-Elektronik hobelt, fallen eben
nur Standard-Späne. Fragen Sie den Fachhändler, in welchem Gerät sich
hochwertige Komponenten befinden - guter Rat muß ehrlich sein und nicht gleich
teuer. Und lassen Sie sich nicht allzu sehr von Bedien-Schnickschnack
beeindrucken. Was nützt es Ihnen, wenn der Hersteller etliche Dollars in die
Entwicklung einer superben Programmierautomatik investiert, wenn Sie so etwas
nicht brauchen? Das Geld hätte statt dessen in eine bessere Laufwerksmechanik
gesteckt werden können ... |
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| Der Hörtest
sollte sein übriges tun. Für einen guten CD-Player sollte man schon
mindestens 500 DM berappen, sonst kann man gleich beim alten bleiben und sollte
stattdessen einen guten Vorrat Holzpolitur für den geliebten Plattendreher
kaufen. |
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