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Aufstellung - Mainspeaker |
Die Hauptlautsprecher sind für die Wiedergabe von Musik und Geräuschen, die von rechts vorne oder links vorne kommen verantwortlich. Außerdem sollen Sie bei Stereowiedergabe (z.B. von einer Audio-CD) die gesamten Informationen übertragen. Daher sollten diese Boxen nach der alten Regel des Stereodreiecks aufgestellt werden. Der Abstand von Front Links zu Front Rechts sollte gleich dem Abstand des Höhrers zur Basis dieses Dreiecks sein. Die Zuschauerposition sollte sich mittig vor den Boxen befinden, d.h. das Dreieck, mit den Ecken Front Links, Front Rechts und Zuschauer sollte nach Möglichkeit gleichschenklig sein. Ausgehend von der Position der Frontspeaker sollte der Fernseher positioniert werden. Er muss zwischen den beiden Hauptboxen, wenn möglich exakt mittig zwischen diesen stehen. |
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Aufstellung - Center |
Der Center wird folgendermaßen aufgestellt: Da diese Box die Dialoge der Schauspieler auf dem Bildschirm wiedergibt, muss der Lautsprecher möglichst nah am Fernseher positioniert werden. Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kann der Center auf dem Fernseher, zum anderen unter dem TV untergebracht werden. Die erste Variante eignet sich nur für sehr kleine Center, die zudem mit Saugfüßchen oder ähnlichem ausgestattet werden sollten, damit Sie nicht vom Fernseher rutschen. Große Center müssen unter dem Fernseher stehen. |
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Wichtig ist, dass sich Center und Hauptlautsprecher in etwa auf einer Geraden, eventuell auch auf einem leicht zum Fernseher gewölbten Kreisbogen befinden. Aufgrund von Laufzeitunterschieden kann sonst die Homogenität der Abbildung leiden. Teure Surrounddecoder besitzen um diesen Effekt bei ungünstiger Aufstellung 
auszugleichen eine Verzögerungsschaltung (Delay) für den Center. Auf keinen Fall darf der Center näher am Zuschauer stehen als die Mainspeaker! Im Idealfall befinden sich außerdem die Hochtöner des Centers und die der Frontspeaker auf einer Höhe, in etwa auf Ohrhöhe des Besuchers, was aber nur sehr selten in der Praxis durchführbar ist.
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Aufstellung - Surroundspeaker |
Für die Surroundlautsprecher ist es schwer einen optimalen Ort anzugeben, da dieser je nach Raumgeometrie und Ausstattung stark variieren kann. Daher gilt grundsätzlich: ausprobieren! Im Folgenden trotzdem einige Tipps, die in vielen Räumen zu guten Ergebnissen führen. Zunächst mehrere Varianten, wie konventionelle Effektspeaker (also keine Dipolboxen) aufgestellt werden können. |
| Effektspeaker können seitlich der Heimkinobesucher in c.a. 1,5m Höhe untergebracht werden. Bei konventionellen Boxen besteht hier der Nachteil in der sehr leichten Ortbarkeit. Zum anderen stellt sich hier für Zuschauer, die exakt mittig zwischen diesen Boxen sitzen bei Prologic leicht eine "Im-Kopf-Ortung" hervorgerufen durch das monaurale Surroundsignal ein (diesen Effekt verhindern THX-Decoder durch die Dekorrelation). Diese Aufstellvariante ist meist nur in sehr kleinen Räumen sinnvoll, in denen sich der Sitzplatz in unmittelbarer Nähe zur Rückwand befindet. |
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| Die Effektspeaker befinden sich hinter den Zuschauern in min.1,5 Metern Höhe. Diese Variante erzeugt nur geringfügig mehr Raumgefühl. Die Boxen bleiben ortbar und Zuschauer, die mittig zwischen ihnen sitzen haben bei Prologic das Gefühl, dass die Effekte nicht um sie herum, sondern direkt mittig hinter ihnen positioniert sind (THX-Decoder vermeiden dieses Problem wiederum). Es sollte vermieden werden, dass sich die Zuschauer näher an den Front-, als an den Effektspeakern befinden. |
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| Aufstellung der Effektboxen neben dem Zuschauer, jedoch leicht nach hinten versetzt (c.a. 30cm hinter und min.50cm seitlich, sowie in min.1,5 Metern Höhe). In der Praxis meist besseres Ergebnis als bei den ersten beiden Varianten. Insbesondere Bei digitalem Raumklang erziehlt man mit dieser Taktik meißt die besten Ergebnisse. |
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| Die Effektboxen liegen auf dem Rücken und strahlen den Schall Richtung Decke, die Position im Raum ist wie bei einer der drei vorherigen Techniken. Diese Taktik ermöglicht weitgehend difuse Raumabbildung dank der Reflexion des Schalles an Rückwand und Decke. Allerdings hängt das Ergebnis stark vom Material der Wände ab. Außerdem geht bei dieser Variante ein Großteil der akustischen Leistung verloren. Bei digitalem Raumklang weniger zu empfehlen, da der bei der digitalen Technik vorkommende Direktschall bei Spezialeffekten hier nur sehr wenig zur Geltung kommt. |
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Für die Surroundlautsprecher ist es schwer einen optimalen Ort anzugeben, da dieser je nach Raumgeometrie und Ausstattung stark variieren kann. Daher gilt grundsätzlich: ausprobieren! Im Folgenden trotzdem einige Tipps, die in vielen Räumen zu guten Ergebnissen führen. Zunächst mehrere Varianten, wie konventionelle Effektspeaker (also keine Dipolboxen) aufgestellt werden können. Für Dipolstrahler gibt es in der Regel nur einen optimalen Ort: seitlich der Zuschauer in etwa 1,5 Metern Höhe. Dabei zeigen die Lautsprecherchassis der einen Seite in Richtung Fernseher, die der anderen Seite in Richtung Rückwand. Der Dipol sollte außerdem einen Mindestabstand von c.a. 70cm zur Rückwand einhalten. Dipolstrahler sind also aus aufstellungstechnischer Sicht nur für größere Räume geeignet.
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Aufstellung - Subwoofer |
| Viele Hifi- und Heimkinoeinsteiger sind immer noch der Meinung, dass ein Subwoofer, egal welches Modell, frei im Raum aufgestellt werden kann. Das ist aber nur sehr bedingt richtig. Hierzu muss man wissen, dass das menschliche Gehör tieffrequenten Schall nur schwer orten kann. Da liegt aber auch schon der Hund begraben. Der Schall muss nämlich außreichen tieffrequent sein. |
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| Als Daumenmaß gelten hier 100Hz. Arbeitet der Subwoofer nur bis zu dieser (oder einer noch tieferen) Frequenz, so kann der Subwoofer weitestgehend frei aufgestellt werden. Die Praxis zeigt allerdings, dass auch hier von extremen Positionen direkt seitlich oder hiner den Zuschauern abzuraten ist. Das Gehör kann zwar so tiefe Töne nicht orten, wohl aber die Quelle der Luftdruckschwankungen, die bei tiefem (lautem) Bass entstehen. Dadurch verrät jeder Subwoofer seinen Standort und zerstört damit die Homogenität des Klanggeschehens. |
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| Liegt die oberste Arbeitsfrequenz gar über den angesprochenen 100Hz, so sollte der Subwoofer auf jeden Fall an der Wand stehen, an der auch die drei Frontspeaker untergebracht sind, liegt die Trennfrequenz bei über 150Hz (wie bei vielen Miniatur Sub-Sat-Systemen der Fall), so sollte der Subwoofer zwischen, wenn möglich mittig zwischen den Hauptlautsprechern stehen. |
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| Letzter Ort ist natürlich ungünstig, da an selbiger Position auch Fernseher und Center untergebracht werden sollten. Benutzt man einen großen, magnetisch geschirmten Woofer sollte man sich einmal Gedanken darüber machen, ob er nicht die Funktion eines TV-Unterschrankes erfüllen kann. |
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| Neben diesen grundsätzlichen Tipps zur Aufstellung interessiert natürlich auch der Ort, an dem der Bass am besten ohne lästiges Dröhnen klingt. Hier gibt es eine ganz einfache, aber sehr wirksame Methode: Man stellt den Subwoofer möglichst nahe an den Ort, der später die Funktion des Hörplatzes einnimmt. Dann spielt man dem Subwoofer ein tieffrequentes Signal zu. Optimal ist hier eine Test-CD, auf der Bassfrequenzen aufgespielt sind, es reicht aber auch ein beliebiger Filmsoundtrack mit hohem Bassanteil (am besten nur den Subwoofer spielen lassen, die anderen Speaker ausschalten oder abklemmen). Während der Woofer spielt geht man durch den Raum, noch besser: man bewegt sich in der Hocke durch den Raum. Irgendwann macht man nach dieser Methode einen Punkt ausfindig, an dem der Subwoofer am wenigsten dröhnt und am homogensten klingt. An dieser Stelle wird der Woofer positioniert. |
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| Übrigens: Wenn Sie den Subwoofer vor einer Wand aufstellen, steigt dessen Schalldruck um sechs, bei Eckaufstellung sogar um neun Dezibel. So können Sie den Wirkungsgrad der Box grob manipulieren. | |
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