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Doppelschwingspuler anschließen |
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Immer wieder kam im Forum die Frage auf, welche Methode wohl die geeigneste wäre einen Lautsprecher mit zwei Schwingspulen an eine Endstufe anzuschließen. Dies habe ich zum Anlass genommen diese kleine Zusammenfassung zu verfassen.
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Doppelschwingspule - Stereo an die Endstufe anschließen
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Diese Möglichkeit ist wohl die einfachste Art einen Subwoofer an eine Endstufe anzuschließen, jedoch hat diese Methode auch einen großen Nachteil, welcher durch die unterschiedlichen Signale auftreten kann. So kann es passieren, dass der Subwoofer im Extremfall zwei entgegengesetze Signale bekommen kann. Dies führt zur Verminderungs der Lautstärke bis hin zur vollkommenen Auslöschung der Signale!! Sollte dies der Fall sein, so werden die Spulen des Subwoofer mit max. Leistung belastet, jedoch kommt es zu keiner Bewegung der Membran. Die Bewegung der Membran ist jedoch notwendig um eine ausreichende Kühlung der Spulen zu erreichen. Werden die Spulen durch die zirkulierende Luft nicht gekühlt, so überhitzen diese und der Subwoofer stirbt den Hitzetod.
Jedoch ist diese Möglichkeit bei Verwendung eines Summen-Monosignals am Eingang der Endstufe wohl die beste Lösung den Sub zu betreiben. |
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Beispiel: 2 * 4 Ohm Lautsprecher
Der Verstärker wird bei einem 4 Ohm Lautsprecher mit jeweils 4 Ohm pro Kanal belastet. |
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Doppelschwingspuler - Reihenschaltung an den Verstärker
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| Bei dieser Schaltung wird die erste Spule mit der zweiten Spule verbunden. Es entsteht im Prinzip eine einzige große Spule, welche auf die gebrückten Kanäle der Endstufe angeschlossen wird. Am Subwoofer liegt in etwa die gleiche Leistung an wie im Stereobetrieb. Jedoch wird bei vielen Endstufen im Monobetrieb kein Summen-Stereosignal des Eingangs gebildet, sondern nur ein Eingang des Stereosignals für den Monoausgang genutzt. D.h. im Extremfall fehlen dem Lautsprecher 50% der Musikinformationen. |
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Beispiel: 2 * 4 Ohm Lautsprecher
Bei der Reihenschaltung werden die Ohmwerte zusammen gezählt. D.h. die Endstufe wird mit 8 Ohm belastet.
Mathematische Formel:
Rg = R1 + R2
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Doppelschwingspuler - Parallel an die Endstufe
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| Bei der Parallelschaltung werden die beiden Plus- und Minuskontakte miteinander verbunden. Jeweils einen dieser verbundenen Kontakte greift man ab und schliesst diese in Brücke auf die Endstufe. Wie auch bei der Reihenschaltung gilt auch hier, viele Endstufen bringen im Monobetrieb kein Summen-Stereosignal, sondern nur ein Eingang des Stereosignals wird für den Monoausgang genutzt. D.h. im Extremfall fehlen dem Lautsprecher 50% der Musikinformationen. Vorteil an dieser Schaltung wäre, die Endsufe würde die doppelte Leistung an den Subwoofer abgeben, als bei den ersten beiden Schaltungen. ALLERDINGS!!!! ..sind 90% der normalen Carhifiendstufen nicht für solch eine extreme Belastung geeignet! |
Wie erkennt ihr ob Euere Endstufe einer solchen Belastung gewachsen ist?!
Kleines Beispiel:
Ihr habt einen Subwoofer mit 2*4 Ohm, diesen dürft ihr dann nur im Brückenbetrieb an eine Endstufe mit einer Laststabilität von 1 Ohm im Stereobetrieb hängen. Man sagt, die Endstufe ist 1 Ohm stabil!
Ihr habt einen Subwoofer mit 2*8 Ohm, diesen dürft ihr dann nur im Brückenbetrieb an eine Endstufe mit einer Laststabilität von 2 Ohm im Stereobetrieb hängen. Man sagt, die Endstufe ist 2 Ohm stabil. |
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| Die Gesamtohmzahl bei dieser Schaltung ist genau die Hälfte einer Spule. |
Beispiel: 2 * 4 Ohm Lautsprecher
Eine Spule --> 4 Ohm d.h.die Gesamtohmzahl liegt bei 2 Ohm!
Mathematische Formel:
1/Rg = 1/R1 + 1/R2 |
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