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Faltunshall kann man sich im Gegensatz zum klassischen, berechneten Hall als akkustischen Fingerabdruck eines Raumes vorstellen. Der Raum wird quasi gesamplet. Man spielt in dem gewünschten Raum ein Basis-Signal ab, dass ein Großteil des hörbaren Frequenzspektrums abdeckt (zB. einen Pistolenschuss oder einen Sinus-Sweep). Dieses Signal wird mit möglichst neutralen Mikrofonen aufgenommen und nachher herausgerechnet, so dass man nur noch die reine Impulsantwort hat. Aus dieser Impulsantwort kann man dann über das Mathematische Prinzip der Faltung (basiert auf der Fourier-Transformation) für jedes andere Signal die Hallfahne errechnen. Im Gegensatz zu berechnetem Hall ist Faltungshall allerdings sehr starr und kann nicht verändert werden.
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