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Arten von Boxen - Transmission Line |
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Transmission Line |
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In der Wirkungsweise ähnelt die Transmission-Line-Box (TL-box) der Bassreflexbox, obwohl sie sich in ihrer Konstruktion sehr nterscheiden. Auch hier koppeln wir einen tief abgestimmten Resonator an einen Lautsprecher. Aber bei der TL-Box ist es kein Helmholzresonator, sondern ein Resonator, der wie eine Orgelpfeife funktioniert. Das Rohr ist auf einer Seite geschlossen und auf der anderen Seite offen. Bei Anregung werden die Schallquellen an der offenen, als auch an dem geschlossenen Ende reflektiert. Daher entstehen bei bestimmten Resonanzfrequenzen stehende Wellen. Diese Wellen unterscheiden sich dahingehend, das an der geschlossenen Seite die Luftteilchenbewegung (Schallschnelle) gleich Null ist (Wand verhindert Bewegung), und zum Ende des Rohres die Schallschnelle zunimmt, bis zu ihrem Maximum am offenen Ende. Wie schon behandelt, entstehen in einem bestimmten Abstand, genauso wie im Rohr der Länge l, stehende Wellen unterschiedlicher Frequenz. So kann l die Werte 1/4, 3/4, 5/4, 7/4 l usw. annehmen. Bei der TL-Box wird aber nur die unterste Resonanzfrequenz ausgenutzt. Ergo; soll ein Rohr mit einer bestimmten Frequenz f schwingen, so muß seine Länge l, ¼ der Wellenlänge dieser Frequenz betragen. |
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Da bei einer Frequenz von 30 Hz bereits eine Länge von gut 3m erforderlich wird, ist es kaum mit einem gerade gestrecktem Rohr zu realisieren. Deshalb knickt man das Rohr ein-, oder mehrfach ein, und kommt so zu relativ kompakten Gehäusen. Allerdings sollte man so wenige Knickstellen wie möglich vorsehen, da an den Knickpunkten unerwünschte Resonanzen auftreten. Dies wiederum kann man Reduzieren indem man die Knicke nicht winklig sondern rund ausführt, was allerdings zu einen erhöhten Material- und Bauaufwand führt. Weiter kann man das Rohr durch Bedämpfung noch weiter kürzen. Dieser Effekt tritt dadurch auf, das in der Wolle, je nach ausgeführter Dicke, die Schallgeschwindigkeit herabgesetzt wird. Normalerweise stimmt man die Resonanzfrequenz des Rohres auf die Freiluftresonanz des Lautsprechers ab. Die störenden Resonanzfrequenzen höherer Ordnung, unterdrückt man ebenfalls mit Bedämpfung. Dies geschieht indem wir direkt beim Lautsprecher stärker und zum offenen Ende hin weniger Bedämpfen. Bedämpft man allerdings zuviel, so wird die Basswiedergabe zu schwach, und so ist es unerläßlich die genaue Menge mittels Versuch zu ermitteln. Stellt sich nun nur noch die Frage nach der erforderlichen Fläche. Die Anfangsquerschnitte der Leitung können 1,25 bis 2,5fachen der Membranfläche betragen. Damit wird ein Verhältniswert für die Verjüngung festgelegt (Anfangswert/Membranfläche), der direkten Einfluß auf die subjektiv empfundene Basswiedergabe hat. Dabei ergeben Verhältnisse oberhalb 1,4 bis 1,5 eine stärkere Tiefbasswiedergabe bei besser klingendem mittlerem Bassbereich bzw. eine niedrigeres Verhältnis ein mageres, strafferes Klangergebnis. |
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