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Arten von Boxen - Bandpass Box |
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Bandpass Box |
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| Einseitig geöffnet |
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In letzter Zeit hat sich eine gesteigerte Form der Bassreflexbox am Markt etabliert. Diese Lautsprecherboxen arbeiten nach dem Bandpass-Prinzip. Sie werden in verschiedenen Varianten angeboten: der einfache Bandpass, der doppelte bis zum vierfachen Bandpass, vielleicht sogar noch mit Tuning über Hochpassschwingkreise. Wie es der Name schon ausdrückt, soll ein Bandpass nur ein begrenztes Band Töne passieren lassen, d.h., er wirkt als Hochpass mit einer unteren Grenzfrequenz und als Tiefpass mit einer oberen Grenzfrequenz. Bei einer messtechnisch genaueren Betrachtung einer Bassreflexbox wird man feststellen, daß der aus der Reflexöffnung tretende Schall genau diese Eigenschaften in seinem Amplitudengang hat. Er steigt mit der Hochpassfilterfunktion seiner Abstimmung bis zum Maximum, bildet eine Resonanzspitze entsprechend seiner Güte und fällt dann mit seiner Tiefpassfilterfunktion wieder ab. Diese Eigenschaft wird geziehlt ausgenutzt und durch die abgewandelte Konstruktion noch verstärkt. Bei der einfachsten Bandpasskonstruktion nutzt man also nur die Bassreflexöffnung, indem man das Gehäuse unterteilt, und den Tieftöner mit seiner anderen Seite auf ein geschlossenes Gehäuse arbeiten läßt. Das Ergebnis ist die vom Chassis angeregte Helmholtzresonanz. Diese Konstruktion eignet sich besonders für Subwoofer - insbesondere auch für passive Subwoofer, da kein steilflankiges Filter benötigt wird, da Töne größer 200 Hz, die der Mensch gerade noch orten kann, nicht mehr vom Subwoofer dieser Art abgestrahlt wird. |
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| Zwei oder mehrfach geöffnet: |
| Gegenüber der einfachen Konstruktion, kann man die Effizienz noch dadurch steigern, indem die vorher als eschlossenes Volumen benutzte Gehäusekammer zusätzlich ventiliert, gleich oder benachbart abgestimmt, und somit entweder in der Passbreite oder Höhe entsprechend seiner Filterordnung und Güte beeinflussen kann. Ausreizen kann man eine solche Konstruktion, indem man zwei Tieftöner benutzt, die mit ihrer Rückseite auf 2 getrennte Kammern und mit ihren Vorderseiten auf eine Kammer arbeiten. Dieses Verfahren nennt man das Push and Pull-Verfahren. Alle drei Kammern können nun sich ergänzend abgestimmt werden, wodurch sich Resonanzen nebeneinander und, oder übereinander ergeben. Um eine weitere Optimierung zu erreichen, ist es ratsam einen elektrischer Bandpassschwingkreis auf der passiven Seite oder einem Bandfilter auf der aktiven Seite vorzusehen. Dies ist erforderlich, da das Abstrahloptimum nur im Bereich um die gekoppelten Resonanzfrequenzen liegt. Nachträglich ist auch zu nennen, das diese Boxenform nur eine beschränkte Reichweite aufweist. Aus diesem Grund ist sie, in der Bauform mit Resonanzöffnungen, wenig geeignet für Anwendungen im Live und Open-Air Betrieb. |
| Was die Berechnung betrifft, greift man auf leicht abgewandelte Formeln und Berechnungsmethoden zurück wie sie bei geschlossener und Bassreflexbox Verwendung finden. |
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| 1. |
Bestimmt man einen geeigneten Kompromiß zwischen Grenzfrequenzen und Empfindlichkeit anhand folgender Tabellen. Dabei steht S für die über alles Welligkeit des Systems. Er geht auch in die Bandbreite und das Impulsverhalten ein; d.h. großes S =>schmalste Bandbreite bzw. kleines S =>bestes Impulsverhalten. |
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| 2. |
Nachdem man beide Volumina berechnet bzw. bestimmt hat berechnet man die Abstimmfrequenz fb und die Länge LT des Bassreflextunnels in Abhängigkeit des Rohrradius r. |
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Wie bereits erwähnt sollte auch hier darauf geachtet werden, das der Querschnitt des Tunnels so groß wie möglich gewählt wird, um exzessive Nichtlinearitäten des Tunnels zu vermeiden. | |
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