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Arten von Boxen - Bassreflex Box |
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Bassreflex Box |
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Im Gegensatz zur geschlossenen Box, die in ihrer Wirkungsweise noch leicht zu durchschauen ist die Bassreflexbox etwas komplizierter. Mit dem Trick, eine Öffnung in das Gehäuse zu integrieren ist es nun möglich den Bassbereich nach unten etwas auszudehnen. Bewegt sich die Membran, bei tiefen Frequenzen nach innen, so wird die Luft durch das Rohr herausgedrückt. Wegen der Gegenläufigkeit der Bewegung haben wir eine Phasenverschiebung von 180°. Das andere Extrem entsteht bei hohen Frequenzen. Während sich die Membran nach innen bewegt, bewegt sich die Luftmasse ebenfalls nach innen, allerdings mit kleinerer Amplitude (Phasenverschiebung 0°). Zwischen beiden Extremen, bei der Resonanzfrequenz fB (90°), folgt die Luft etwas verzögert, der sich nach innen bewegenden Membran nach. Man könnte nun zur Meinung kommen, das in den Extremen sich der Schall gegenseitig auslöscht. Dies ist nicht der Fall, da in den Frequenzen (<150Hz) die Wellenlängen weit über 3m lang sind. Für den Hörer ist so in einiger Entfernung nur noch ein komplettes abstrahlendes System auszumachen. |
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Die mit a gekennzeichnete Kurve bezeichnet den Amplitudenverlauf im Bassrohr, wo hingegen Kurve b den der Membran wiedergibt. Addiert man beide Kurven kommen wir zum Gesamtamplitudenverlauf unseres Systems. Schön ist auch die Abhängigkeit beider Kurven von der Phasenlage (Kurve c) erkennbar. Daraus kann man schließen, das im Gegensatz zur geschlossenen Box, der Bassabfall später aber mit steilerem Abfall eintritt. |
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| Die geforderte Resonanzfrequenz einer Bassbox fB legt man folglich tiefer als die Eigenresonanzfrequenz des geschlossenen Gehäuses fC an. |
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| Kommen wir nun zu ein paar Rechnungen. |
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| 1. |
Zuerst sollte man festlegen ob eine Frequenzweiche verwendet werden soll oder nicht. Wenn ja, muß man den QTS-Wert neu berechnen.

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| 2. |
Nun wird das Gehäusevolumen VB bestimmt. Dazu ermittelt man zuerst den a-Wert. Da VAS von QTS des Lautsprechers abhängt, kann man es leicht aus diesem Diagramm ableiten. |
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| 3. |
Hat man das Nettoboxenvolumen ermittelt, erfaßt man weiterhin die Gehäuseresonanzfrequenz fB mittels h-Kurve aus dem obigen Diagramm. |
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| 4. |
Nachdem wir die Grundparameter unserer Bassreflexbox ermittelt haben, müssen wir nun die Ausmaße des Bassreflexrohres, -öffnung ermitteln. Dabei sollte eine Mindestfläche AT des Reflexkanals nicht unterschritten werden. |
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Die Luftmasse im Reflexrohr sollte im aktiven Frequenzbereich als eine konstante, einheitliche Masse erscheinen, da schon eine Tunnelverlängerung von nur 1/12 der Wellenlänge zu stehenden Wellen führen kann, die die Klangwiedergabe beeinträchtigen würden. Die ökonomischste und einfachste Weise einen Tunnel zu gestalten, ist einfach eine Öffnung in die Gehäusewand zu schneiden. Die Länge des Tunnels entspricht dann der Dicke LT des verwendeten Holzmaterials.
 Steht AT fest, ist die erforderliche Tunnellänge:
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| Will man allerdings nicht einen solchen Mathematischen Aufwand betreiben kann man auch folgendes Nonogramm für die Fläche bzw. die Länge des Bassreflexrohres heranziehen. |
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| Diese Formeln bzw. das Diagramm gibt nur Näherungswerte, da die Massewirkungen von Dämmmaterial, Bespannung oder ähnliche physikalische Effekte der Gehäusekonstruktion nicht in die Werte bzw. Berechnung mit eingehen. Deswegen kann die Tunnellänge etwas größer ausfallen, als ermittelt. Eine genaue Anpassung kann nur mittels Hörtest und Probieren ergeben. |
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