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| Bandpass - allgemeine Physik-Information |
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Ein Bandpass, auch Bandfilter genannt, ist eine Komponente, die man in einen Signalweg legt, um ein bestimmtes Frequenzband mit einer Bandbreite B = f2 − f1 durchzulassen und die anderen Frequenzbereiche zu sperren oder deutlich abzuschwächen. Hierbei ist f1 die untere Grenzfrequenz und f2 die obere. f0 ist hierbei die Band-Mittenfrequenz. Einen Bandpass kann man sich auch aus einen Hochpass und einem Tiefpass zusammengesetzt denken, wobei die Filterwirkung eines Tiefpass-Filters besser mit Begriffen der Tontechnik beschrieben wird: Höhensperre, Höhenfilter, High Cut, Treble Cut und Rauschfilter und die Filterwirkung eines Hochpass-Filters eindeutiger und praktischer beschrieben wird mit: Tiefensperre, Bassfilter, Low Cut, Bass Cut, Trittschallfilter und Rumpelfilter. Bei der Realisierung von Bandpässen spielt das Phänomen der Resonanz eine wesentliche Rolle. Man nutzt dabei das Frequenzverhalten von Schwingkreisen aus, die bei ihrer Resonanzfrequenz hochohmig (Parallelschwingkreis) bzw. niederohmig (Serienschwingkreis) werden. Das Bild zeigt den prinzipiellen Aufbau.
Zu den Bandpassfilter zählen auch die Terzfilter und Oktavfilter, die einen bestimmten Frequenzbereich durchlassen und genormte Übertragungsfunktionen mit sehr steilen Flanken besitzen. In der Norm wird zwischen bestimmten Güteklassen für diese Filter unterschieden.
Als Grenzfrequenzen sind diejenigen Frequenzen definiert, bei denen das Verhältnis aus Ausgangs- zu Eingangsspannung
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